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Kaufen-oder-Mieten-Rechner

Immobilienkauf und Miete langfristig vergleichen: Vermögensentwicklung, Gesamtausgaben und Break-even-Jahr transparent mit gemeinsamer Kaufnebenkosten- und Annuitätenlogik.

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Kaufvariante

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iNur den vereinbarten Käuferanteil.
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Nur den vereinbarten Käuferanteil.

iAnpassbare Planungsannahme.
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Anpassbare Planungsannahme.

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iInstandhaltung und Hausgeld ohne umlagefähige Kosten.
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Instandhaltung und Hausgeld ohne umlagefähige Kosten.

iAnnahme; künftige Werte sind unsicher.
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Annahme; künftige Werte sind unsicher.

Mietvariante

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iRendite für angelegtes Eigenkapital und Ersparnisse.
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Rendite für angelegtes Eigenkapital und Ersparnisse.

Zeitraum

Jahre
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Erklärung

So funktioniert Kaufen-oder-Mieten-Rechner

Der Kaufen-oder-Mieten-Rechner vergleicht zwei Wege über einen langen Zeitraum: den Immobilienkauf mit Finanzierung und die Miete mit Anlage des freien Kapitals. Er nutzt dieselbe Kaufnebenkosten- und Annuitätenlogik wie die bestehenden Immobilienrechner.

Kaufvariante

FinanzierungsbedarfKaufpreis + Kaufnebenkosten − Eigenkapital

Kaufnebenkosten aus zentraler Grunderwerbsteuerreferenz und Prozentannahmen.

Vermögen KaufImmobilienwert am Ende − Restschuld

Restschuld aus dem gemeinsamen Tilgungsplan.

Mietvariante

Vermögen Mieteverzinstes Eigenkapital + verzinste jährliche Ersparnis

Die Ersparnis ist die Differenz zwischen Eigentümerbelastung und Miete.

Praxis

Praxisbeispiele

Eigentumswohnung gegen Miete über 15 Jahre

Kaufpreis 400.000 €, Nordrhein-Westfalen, 3,57 % Makler, 2 % Notar/Grundbuch, 100.000 € Eigenkapital, 4 % Sollzins, 2 % Tilgung, 3.600 € Eigentümerkosten/Jahr, 2 % Wertsteigerung; Vergleichsmiete 1.300 € kalt, 2 % Mietsteigerung, 4 % Anlagerendite, 15 Jahre.

Ergebnis: Der Rechner stellt Vermögen und Ausgaben beider Wege gegenüber und zeigt, ab welchem Jahr die Kaufvariante beim Vermögen vorn liegt.

Hohe Miete, moderater Kaufpreis

Kaufpreis 300.000 €, Bayern, 3,57 % Makler, 2 % Notar, 60.000 € Eigenkapital, 3,8 % Sollzins, 2,5 % Tilgung, 3.000 € Eigentümerkosten, 2,5 % Wertsteigerung; Vergleichsmiete 1.250 € kalt, 3 % Mietsteigerung, 4 % Anlagerendite, 20 Jahre.

Ergebnis: Bei hoher Miete und steigenden Mieten erreicht die Kaufvariante den Vermögensvorteil meist früher; der Break-even wird als Jahr ausgewiesen.

Hinweise

Häufige Fehler

  • Kaufnebenkosten ignoriert

    Nur der Kaufpreis wird betrachtet.

    Grunderwerbsteuer, Makler und Notar erhöhen den Kapitalbedarf deutlich.

  • Eigenkapital der Mietvariante nicht angelegt

    Das freie Kapital der Mietvariante bleibt unverzinst.

    Die Anlage des Eigenkapitals einbeziehen, sonst ist der Vergleich unfair.

  • Nur ein Szenario gerechnet

    Eine einzige Annahmenkombination wird als sicher verstanden.

    Mehrere Szenarien mit unterschiedlichen Zinsen und Renditen durchrechnen.

FAQ

Häufige Fragen

Was vergleicht der Kaufen-oder-Mieten-Rechner?

Er stellt die langfristigen Ausgaben und das Endvermögen von Kauf und Miete gegenüber und zeigt, ab welchem Jahr die Kaufvariante beim Vermögen vorn liegt.

Nutzt der Rechner die bestehende Kauf- und Finanzierungslogik?

Ja. Er verwendet dieselbe Grunderwerbsteuerreferenz und die gemeinsame Annuitäts- und Tilgungsplanbibliothek wie die bestehenden Kaufnebenkosten- und Immobilienfinanzierungsrechner. Es gibt keine parallele Formel.

Wie werden die Kaufnebenkosten berechnet?

Grunderwerbsteuer nach dem zentralen Satz des gewählten Bundeslands sowie Makler- und Notar-/Grundbuchkosten aus deinen Prozentannahmen – identisch zum Kaufnebenkostenrechner.

Wie wird das Vermögen der Kaufvariante bestimmt?

Aus dem geschätzten Immobilienwert am Ende abzüglich der Restschuld. Die Restschuld stammt aus dem gemeinsamen Tilgungsplan.

Wie wird die Mietvariante modelliert?

Eigenkapital und Kaufnebenkosten werden angelegt. Zusätzlich wird die Differenz zwischen Eigentümerbelastung und Miete jährlich mit der eingegebenen Rendite investiert.

Was bedeutet der Break-even?

Das erste Jahr im Betrachtungszeitraum, in dem das Vermögen der Kaufvariante das der Mietvariante erreicht oder übersteigt. Wird er nicht erreicht, weist der Rechner das aus.

Warum ist die Wertsteigerung ein eigenes Szenario?

Weil künftige Immobilien- und Kapitalmarktrenditen unsicher sind. Die Wertsteigerung ist eine transparente Annahme, kein garantierter Wert.

Sind Steuern berücksichtigt?

Nein. Steuern, Abschreibungen und individuelle Förderungen werden bewusst nicht pauschal simuliert, weil sie stark vom Einzelfall abhängen.

Warum wird das Eigenkapital der Mietvariante verzinst?

Wer mietet, kann das nicht gebundene Eigenkapital anlegen. Diese Opportunität macht den Vergleich fair; die Rendite ist eine Annahme.

Wie stark hängt das Ergebnis von den Annahmen ab?

Sehr stark. Zins, Wertsteigerung, Mietsteigerung und Anlagerendite verändern das Ergebnis deutlich. Rechne mehrere Szenarien durch.

Ersetzt der Rechner eine Beratung?

Nein. Er ist eine Entscheidungsorientierung und keine Anlage-, Steuer- oder Finanzierungsberatung.

Grenzen

Einschränkungen

  • Ergebnis stark von Annahmen zu Zins, Wertsteigerung, Mietsteigerung und Anlagerendite abhängig.
  • Steuern, Abschreibungen und individuelle Förderungen werden nicht pauschal simuliert.
  • Keine Anlage-, Steuer- oder Finanzierungsberatung; nur eine Entscheidungsorientierung.

Quellen

Quellen und Nachweise

  • § 1 GrEStG – GrunderwerbsteuerBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Grundlage der Grunderwerbsteuer, deren Länderhebesätze der Rechner aus der zentralen Referenz nutzt.

    Zur Quelle
  • § 556 BGB – Vereinbarungen über BetriebskostenBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Grundlage für die Umlage von Betriebs- und Nebenkosten im Wohnraummietverhältnis.

    Zur Quelle
  • Immobilienfinanzierung – VerbraucherinformationBundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)

    Amtliche Verbraucherinformation zu Immobilienfinanzierung, Zins und Tilgung.

    Zur Quelle