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Notendurchschnitt-Rechner
Notendurchschnitt schnell berechnen: einfacher Schnitt aus allen Noten oder gewichteter Durchschnitt mit individuellen Gewichten – inklusive beste und schlechteste Note und Rechenweg.
Verfügbar
Erklärung
So funktioniert Notendurchschnitt-Rechner
Der Notendurchschnitt fasst mehrere Einzelnoten zu einer einzigen Kennzahl zusammen. Im einfachsten Fall zählt jede Note gleich viel – dann ist der Durchschnitt das arithmetische Mittel aller Noten.
Sobald einzelne Leistungen unterschiedlich stark zählen – etwa Klausuren gegenüber mündlichen Noten oder Module mit unterschiedlichen ECTS-Punkten –, wird ein gewichteter Durchschnitt gebildet. Jede Note wird mit ihrem Gewicht multipliziert, alle Produkte werden summiert und durch die Summe der Gewichte geteilt.
Ungewichteter DurchschnittØ = (n₁ + n₂ + … + nₖ) / kAlle Noten werden addiert und durch ihre Anzahl k geteilt.
Gewichteter DurchschnittØ = Σ(nᵢ · gᵢ) / Σ gᵢJede Note nᵢ wird mit ihrem Gewicht gᵢ multipliziert; die Summe wird durch die Summe der Gewichte geteilt.
Wissen
Arithmetisches und gewichtetes Mittel
Der Durchschnitt fasst mehrere Noten zu einer Kennzahl zusammen.
Das arithmetische Mittel behandelt alle Werte gleich. Das gewichtete Mittel gibt jedem Wert ein Gewicht und teilt die gewichtete Summe durch die Summe der Gewichte.
- Ungewichtet: alle Noten zählen gleich (Gewicht 1).
- Gewichtet: Klausuren oder Module zählen stärker als andere Leistungen.
- Nur das Verhältnis der Gewichte beeinflusst das Ergebnis.
Nur Beispiel zur Veranschaulichung – maßgeblich ist deine eigene Berechnung.
Einfacher Notendurchschnitt
Drei Klausuren mit den Noten 1, 2 und 3 ergeben einen Schnitt von 2,0.
Ergebnis: Durchschnitt aus 1, 2 und 3 = 2,0 (beste Note 1, schlechteste Note 3).
Gewichteter Notendurchschnitt
Eine mündliche Note 2 (Gewicht 1) und eine Klausurnote 3 (Gewicht 2) ergeben einen gewichteten Schnitt von 2,67.
Ergebnis: (2·1 + 3·2) / (1 + 2) = 8 / 3 ≈ 2,67.
- Gewichtung vergessen
Klausuren und mündliche Noten werden gleich behandelt, obwohl die Klausur laut Regelung doppelt zählt.
Im Modus „Gewichtet“ jeder Note ihr Gewicht geben (z. B. Klausur 2, mündlich 1). Nur so entspricht der Schnitt der tatsächlichen Regelung.
- Note und Gewicht vertauscht
In die Gewichtsspalte wird die Note eingetragen und umgekehrt, wodurch das Ergebnis völlig verzerrt wird.
In die erste Spalte gehört die Note, in die zweite ihr Gewicht. Das Gewicht sagt, wie oft die Note zählt – nicht, wie gut sie ist.
- Kommanoten falsch geschrieben
Eine Note wie 2,5 wird als „25“ oder mit unklarem Trennzeichen eingegeben.
Deutsche Kommazahlen wie 2,5 werden korrekt erkannt; auch der Punkt (2.5) funktioniert. Achte auf genau ein Dezimaltrennzeichen.
Was ist der Unterschied zwischen gewichtetem und ungewichtetem Durchschnitt?
Beim ungewichteten Durchschnitt zählt jede Note gleich viel: Man addiert alle Noten und teilt durch ihre Anzahl. Beim gewichteten Durchschnitt bekommt jede Note ein Gewicht (zum Beispiel Klausur ×2, mündlich ×1). Dann wird jede Note mit ihrem Gewicht multipliziert, die Produkte werden addiert und durch die Summe der Gewichte geteilt.
Welches Notensystem unterstützt der Rechner?
Der Rechner arbeitet mit reinen Zahlen und akzeptiert Werte von 0 bis 100. Damit funktioniert er für Schulnoten 1–6, für Oberstufenpunkte 0–15 und für punkt- oder prozentbasierte Systeme. Er kennt aber keine schulspezifischen Umrechnungstabellen.
Wie gebe ich Gewichte richtig ein?
Trage im Modus „Gewichtet“ neben jeder Note ein Gewicht ein, das ihre Bedeutung widerspiegelt – etwa 2 für eine doppelt zählende Klausur und 1 für eine mündliche Note. Nur das Verhältnis der Gewichte zählt: 2 zu 1 führt zum selben Ergebnis wie 4 zu 2. Fehlt ein Gewicht, rechnet der Rechner mit 1.
Wie wird der Notendurchschnitt gerundet?
Der Rechner zeigt den Durchschnitt möglichst genau an und rundet nur für die Darstellung. Wie Schulen oder Hochschulen den Schnitt für ein Zeugnis runden, ist unterschiedlich geregelt – prüfe dafür die jeweilige Prüfungs- oder Versetzungsordnung.
- Der Rechner rechnet mit reinen Zahlen (0 bis 100) und kennt keine schulspezifischen Umrechnungen, etwa von Oberstufenpunkten in Noten.
- Er wendet keine amtlichen Rundungs- oder Versetzungsregeln an. Für die endgültige Zeugnisnote gilt die jeweilige Prüfungsordnung.
- Tendenznoten wie „2+“ oder „3-“ müssen zuerst in Zahlen (z. B. 1,7 oder 3,3) übersetzt werden, bevor sie eingegeben werden.
Quellen
Quellen und Nachweise
- Vereinbarung über die Schularten und Bildungsgänge im Sekundarbereich IKultusministerkonferenz (KMK)
Grundlage der Leistungsbewertung und Notengebung in der Sekundarstufe I, auf der die Bildung von Zeugnisnoten aus Einzelleistungen aufbaut.
Zur QuelleAbgerufen: 24.08.2026 · Geprüft am: 24.08.2026 - Arithmetisches und gewichtetes MittelWikibooks – Mathematik für Schüler
Frei zugängliche Herleitung des arithmetischen und des gewichteten Mittels als Lagemaße einer Zahlenmenge.
Zur QuelleAbgerufen: 24.08.2026 · Geprüft am: 24.08.2026
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