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Kaufnebenkostenrechner

Grunderwerbsteuer, Makler, Notar, Grundbuch und weitere Kaufkosten mit Eigenkapital und Finanzierungsbedarf transparent planen.

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Anpassbare Kostenannahmen

iNur den vereinbarten Käuferanteil eingeben; keine gesetzliche Pauschale.
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Nur den vereinbarten Käuferanteil eingeben; keine gesetzliche Pauschale.

iAnpassbare Planungsannahme, keine garantierte Gebührenhöhe.
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Anpassbare Planungsannahme, keine garantierte Gebührenhöhe.

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Erklärung

So funktioniert Kaufnebenkostenrechner

Der Kaufnebenkostenrechner bündelt die wichtigsten eingegebenen Erwerbskosten. Nur die Grunderwerbsteuer stammt aus einer gesetzlichen Referenztabelle; alle übrigen Prozentsätze und Beträge sind anpassbare Annahmen.

Kapitalbedarf und Finanzierung

KaufnebenkostenGrunderwerbsteuer + Maklerkosten + Notar/Grundbuch + sonstige Kosten

Makler sowie Notar/Grundbuch werden mit den vom Nutzer eingegebenen Prozentsätzen berechnet.

Benötigte Finanzierungmax(0, Kaufpreis + Kaufnebenkosten − Eigenkapital)

Die Rechnung trifft keine Aussage darüber, ob oder zu welchen Konditionen ein Darlehen erhältlich ist.

Praxis

Praxisbeispiele

Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen

400.000 Euro Kaufpreis, 6,5 % Grunderwerbsteuer, 3,57 % Käuferprovision, 1,5 % Notar/Grundbuch, 5.000 Euro Sonstiges und 100.000 Euro Eigenkapital.

Ergebnis: Nebenkosten 51.280 Euro, Gesamtkapitalbedarf 451.280 Euro und Finanzierungsbedarf 351.280 Euro.

Kauf ohne Käuferprovision in Bayern

300.000 Euro Kaufpreis, 3,5 % Steuer, 0 % Käuferprovision, 2 % angenommene Notar-/Grundbuchkosten und 60.000 Euro Eigenkapital.

Ergebnis: Nebenkosten 16.500 Euro, Gesamtkapitalbedarf 316.500 Euro und Finanzierungsbedarf 256.500 Euro.

Hinweise

Häufige Fehler

  • Nur den Kaufpreis finanziert

    Nebenkosten und Reserven fehlen im Kapitalbedarf.

    Alle erwarteten Kosten getrennt erfassen und den Gesamtkapitalbedarf betrachten.

  • Gesamtprovision statt Käuferanteil eingegeben

    Die Maklerkosten werden zu hoch angesetzt.

    Nur den tatsächlich vom Käufer geschuldeten Prozentsatz eingeben.

  • Notarquote als Garantie verstanden

    Die anpassbare Annahme wird mit einer Gebührenrechnung verwechselt.

    Konkrete Vorgänge und Geschäftswerte fachlich prüfen lassen.

FAQ

Häufige Fragen

Welche Kaufnebenkosten enthält das Modell?

Grunderwerbsteuer, eingegebene Käuferprovision, eine anpassbare Annahme für Notar und Grundbuch sowie sonstige eingegebene Kosten.

Woher kommt die Grunderwerbsteuer?

Sie wird aus derselben zentralen Bundeslandtabelle wie im Grunderwerbsteuerrechner berechnet.

Sind Notar- und Grundbuchkosten pauschal festgelegt?

Nein. Der Prozentsatz ist eine veränderbare Planungsannahme. Die tatsächlichen Gebühren richten sich nach Geschäftswerten, Tätigkeiten und gesetzlichem Kostenrecht.

Ist die Maklerprovision gesetzlich immer gleich?

Nein. Die Eingabe bildet nur den vom Käufer zu tragenden vereinbarten Anteil ab. Höhe, Anwendungsbereich und Verteilung hängen vom Vertrag und den gesetzlichen Regeln ab.

Wie funktioniert die Aufteilung der Maklerkosten?

Bei den von §§ 656c und 656d BGB erfassten Käufen von Wohnungen oder Einfamilienhäusern gelten Regeln zur hälftigen Verpflichtung beziehungsweise Weitergabe. Nicht jeder Immobilienkauf fällt darunter.

Wie wird Eigenkapital berücksichtigt?

Das eingegebene Eigenkapital wird vom Gesamtkapitalbedarf abgezogen. Ein negativer Finanzierungsbedarf wird auf null begrenzt.

Was bedeuten Eigenkapital- und Nebenkostenquote?

Die Eigenkapitalquote bezieht sich auf den Gesamtkapitalbedarf; die Nebenkostenquote auf den Kaufpreis. Beides sind Planungskennzahlen.

Was gehört zu sonstigen Kosten?

Nur selbst ermittelte zusätzliche Erwerbs- oder Finanzierungskosten. Renovierung, Umzug und Reserven sollten nicht unbemerkt vermischt werden.

Ist die Summe verbindlich?

Nein. Steuerbescheid, Notar- und Gerichtskostenrechnung, Maklervertrag und tatsächliche Zusatzkosten können abweichen.

Ersetzt das eine Finanzierungs- oder Rechtsberatung?

Nein. Der Rechner ist eine vereinfachte Budgetübersicht für den Immobilienerwerb.

Grenzen

Einschränkungen

  • Makler-, Notar- und Grundbuchwerte sind Nutzereingaben und keine garantierten Pauschalen.
  • Kreditkonditionen, Beleihungswertermittlung und Liquiditätsreserven werden nicht geprüft.
  • Keine verbindliche Kosten-, Finanzierungs-, Steuer- oder Rechtsauskunft.

Quellen

Quellen und Nachweise

  • Aktuelle Grunderwerbsteuersätze – Stand 28.01.2026Deutsches Notarinstitut (DNotI)

    Berufsständische Referenztabelle der in allen Bundesländern geltenden Steuersätze.

    Zur Quelle
  • § 8 GrEStG – BemessungsgrundlageBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Regel, wonach sich die Steuer grundsätzlich nach dem Wert der Gegenleistung bemisst.

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  • § 9 GrEStG – GegenleistungBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Definition der Gegenleistung beim Grundstückskauf.

    Zur Quelle
  • § 3 GrEStG – Allgemeine AusnahmenBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Befreiungstatbestände, die das vereinfachte Modell nicht im Einzelfall prüft.

    Zur Quelle
  • § 656c BGB – Lohnanspruch bei Tätigkeit für beide ParteienBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Regel zur gleich hohen Maklerlohnverpflichtung beim erfassten Wohnung- und Einfamilienhauskauf.

    Zur Quelle
  • § 656d BGB – Vereinbarungen über die MaklerkostenBundesministerium der Justiz / Bundesamt für Justiz

    Amtliche Grenze für die Weitergabe von Maklerkosten an die andere Kaufvertragspartei.

    Zur Quelle
  • NotarkostenBundesnotarkammer

    Berufsständische Primärinformation zum gesetzlich geregelten Notarkostenrecht.

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